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Medienzeit mit Tokens regeln

Aktualisiert am 21.10.2026 · 4 Min. Lesezeit

Bei Medienzeit hilft ein festes Budget mehr als Verhandeln im Moment. Mit Tokens kennt das Kind seinen Rahmen im Voraus und sieht jederzeit selbst, was noch übrig ist. Das ersetzt das Nachfragen.

Ein einfaches Beispiel

Jedes Kind bekommt 7 Tokens pro Woche, und ihr legt fest, wofür ein Token steht, zum Beispiel 20 Minuten. Das wären gut zwei Stunden pro Woche zusätzlich zu dem, was ihr ohnehin erlaubt (zum Beispiel Schule oder gemeinsames Fernsehen). Am Montag um 0 Uhr beginnt eine neue Woche mit neuen Tokens. Die Dauer pro Token ist optional und frei einstellbar, ihr könnt auch nur Tokens zählen und die Zeit anders vereinbaren. Wie ihr eine passende Menge findet, steht im Ratgeber Medienzeit-Regeln nach Alter.

Übertrag: ja oder nein?

Sammeln statt Budget

Zusätzliche Medienzeit lässt sich auch verdienen: Für Mithilfe oder Lernzeit gibt es Sammeltokens, die später gegen Wunschzeit getauscht werden. Das trennt die feste Grundzeit von der Extra-Zeit.

Zeit sichtbar machen

Löst ein Elternteil ein Token ein und ist eine Dauer eingestellt, startet auf diesem Handy ein Countdown. Die App erinnert an das Ende. Wichtig: Token System sperrt keine Apps oder Geräte. Es ist ein Werkzeug für Absprachen, nicht für Kontrolle. Das Ende der Zeit bleibt eine Vereinbarung zwischen euch.

Zwei Haushalte, mehrere Betreuende

Wenn mehrere Erwachsene einlösen, sollen alle denselben Stand sehen. Verbindet das zweite Handy per QR-Code. Bucht jemand offline, wird die Änderung gespeichert und später gesendet.

Tipps für den Start

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Token System ausprobieren

Die Android-App setzt genau das um: Budgets oder Sammeltokens, Widget, Kind-Tablet, ohne Konto nutzbar. Mehr über Token System

Dieser Text ist eine Alltagshilfe für Familien und ersetzt keine fachliche Beratung. Wenn euer Kind starke Schwierigkeiten hat, sprecht mit der Kinderärztin, dem Kinderarzt oder einer Beratungsstelle.